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Sehr geehrter Besucher !
Im nachfolgenden finden Sie ein paar Tricks & Tipps, sowie Infos die Ihnen eventl. mal weiterhelfen können.
Wenn Sie möchten, dass wir auch ihre „Tipps & Tricks“ hier veröffentlichen, senden Sie uns doch per eMail einfach ihren Trick oder Tipp eventl. auch mit digitalen Foto als Anhang zu. Wir übernehmen keine Garantie für die Veröffentlichung, werden uns jedoch bemühen ihren Tipp mit Namen an entsprechender Stelle einzufügen. Na dann ran an den Rechner!
Tipp 1 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (13.03.2001)
Geniale Knicklichthalter mit Pfennigartikel
Für das Grund-und Fließwasserangeln befestigt man einen 6er Plastikdübel mit Klebeband kurz unterhalb des Rutenendringes. In die Öffnung passt genau ein Standardknicklicht (Durchmesser 4,5mm). Hält sehr gut. Und wenn sie die Öffnung des Dübels in Richtung Rolle montieren, fliegt auch das Knicklicht beim Wurf nicht mehr weg. Für das Angeln in stehenden Gewässern eignet sich auch folgende Montage sehr gut. Nehmen sie erneut einen 6er Dübel, der mit einem Standardknicklicht bestückt wird. Diesen hängen sie entweder mit dem Klemmschlitz des Dübels oder mit den Spreizarmen in die Schnur zwischen dem 1. Rutenring und der Rolle. Und nun erfolgreiches Aalangeln ! © B.S.
Tipp 2 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (15.03.2001)
Billiger Posenretter !
Wenn Sie mit Pose angeln, passiert es an stehenden wie auch an fließenden Gewässern immer wieder, dass die Montage irgendwo hängen bleibt. Als letzte Lösung wird meistens kräftig an der Schnur gezogen. Was folgt ist der berühmte Knall, und alles ist fort .... Vorfach mit Haken, Blei Wirbel und natürlich die Pose hängen unerreichbar im Wasser. Nur der Stopper befindet sich meist noch auf der Hauptschnur. Abhilfe: Setzen Sie doch einfach einen zweiten Stopper ein. Diesen befestigen Sie unterhalb der Pose. Meist reißt die Schnur an der schwächsten Stelle, am Knoten des Wirbels. Sollte dieses passieren, ist die Pose durch den zweiten Stopper, einem Pfennigartikel gerettet. Für die gerettete Pose können Sie sich locker ca. 20 neue Stopper leisten. © B.S.
Tipp 3 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (01.04.2001)
Knoten entwirren !
Es gibt kaum einen Angler der sich nicht schon über Schlaufen und Knoten in der Schnur geärgert hat. Immer wenn es mal gut beißt, kommt ungewollt ein Knoten oder eine Schlaufe dazwischen, sodass viel kostbare Zeit verloren geht. Abhilfe: Nehmen Sie eine ausgediente Pinzette. Schleifen Sie die Spitzen so scharf und spitz wie möglich zu. Bei der nächsten Schlaufe oder Knoten am Wasser werden sie ihre Knoten mühelos wieder entwirren können, wenn Sie die Pinzette als „Sperrer“ in die Schlaufen stecken. © B.S.
Tipp 4 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (01.04.2001)
Verkringelte Stahlvorfächer richten !
Nach erfolgreichem Drill oder auch nach einem Hänger ist man immer wieder erstaunt, welche Form das Stahlvorfach angenommen hat. Total verkringelt oder gar abgeknickt, läuft der Köder nicht mehr richtig. Bisse bleiben aus. Abhilfe: Heben Sie bei der nächsten Party einen Korken einer Weinflasche auf. In der Mitte des Korkens schneiden Sie mit einem „Cutter-Messer“ eine ca. 4-5mm tiefe Kerbe.
In diese Kerbe klemmen Sie später das verkringelte Stahlvorfach, nehmen den Korken zwischen Daumen und Zeigefinger, und ziehen das Stahlvorfach einige Male durch den Schlitz. Sie werden staunen wie gerade ihr Stahlvorfach wieder wird. © B.S.
Tipp 5 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (06.08.2001)
Richtiger Lauf von großen Gummifischen !
Vielfach hört man von dem Problem, das große Gummifische, die als beste Großhechtköder schlechthin gelten: a: nicht untergehen, b: sich schlecht werfen lassen, oder c: nicht richtig „Kiel“ laufen. Ein Pfennigartikel schafft hier die Abhilfe für alle 3 Probleme. In den größeren Gummifischen befindet sich bereits im Bauchteil eine kleine Tasche. Schieben sie hier einfach einen Stahlnagel von ca. 6-8 cm Länge ein, undzwar von Bauchmitte Richtung Kopf. Sie werden sich wundern wie gut jetzt ihr „Superköder“ läuft und fängt. © B.S.
Tipp 6 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (04.05.2002)
Tiefe des Köders bestimmen!
Oftmals weiß man nicht, wie man die Tiefe wiederfinden soll, wo es gerade „gebissen“ hat. Sehr oft wird dieses beim Pilkfischen in Norwegen zum Verhängnis. Oder man will bewusst in einer bestimmten Tiefe fischen, hat aber keine Rolle mit Zählwerk . Wie stellt man das an ? Hier die Lösung für Multirollenbenutzer: Stellen Sie vorher einmal fest, wieviel Schnur eingeholt wird, wenn der Schnurführer von der rechten zur linken Seite „wandert“. Bei den meisten ABU-Multis ist dies 1,50 m. Somit brauchen Sie nur die Anzahl der Schnurführungswechsel zu zählen, und Sie wissen, wie tief Sie angeln. Also für 75 m Tiefe zählen Sie z. B. bis 50. Die gleiche Technik kann man auch beim Schleppfischen benutzen, um zu wissen wie weit der Köder vom Boot läuft. © B.S.
Tipp 7 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (23.09.2002)
"Veredelung" von Gummifischen !
Der Gummifisch zählt in den letzten Jahren zu den besten Zander-und Hechtködern überhaupt. Aber wie oft ging es ihnen schon so, dass andere Angler auf diese Wunderköder gut fingen, und Sie gingen trotz aller Bemühungen leer nach Hause. Jetzt wird es Zeit den „Spieß umzudrehen“, damit auch Sie erfolgreicher fischen. Wie denn ?- werden Sie fragen— alle anderen benutzen doch die gleichen Modelle wie ich ! Richtig !! - Nur das i-Tüpfelchen fehlt. Viele Hersteller produzieren in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Das wichtigste jedoch ist das „Ende“- nämlich der Schwanzteller. Dieser präsentiert sich meist „unifarben“ - also Silconeigen farblos. Hier liegt der Grundstock zum Erfolg. Gehen Sie wie folgt vor: Holen Sie sich aus dem Baumarkt eine Dose Farbspray in der Farbe Leuchtrot. Sie nehmen sich ein Stück Plastikfolie ( ca. 30x30 cm ) In die Mitte der Plastikfolie machen Sie einen ca. 4-5 cm langen Schnitt, so, das der Schwanzteller hindurch passt. Die Folie schützt einmal ihre Hände, und zum zweiten sorgt sie dafür, das tatsächlich nur der Schwanzteller, und nicht der halbe Gummifisch mit eingefärbt wird. Mit einem kurzen Druck auf die Sprayflasche färben Sie nun das Schwanzteil Leuchtrot. Beim nächsten Einsatz werden Sie aus dem staunen nicht mehr heraus kommen. Plötzlich sind die „Versager“ extrem fängig geworden, und das für Pfennige. © B.S.
Tipp 8 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (11.11.2002)
"Lästiges Vorfach-Überschlagen" beim Wurf !
Sie ärgern sich auch immer wieder darüber, das bei weiten Würfen ihr Vorfach sich über die Antenne der Pose legt, und dadurch nicht „läuft“. Dann gehören Sie auch zu denjenigen, die gern mit Laufpose und langer Antenne mit Mittelführung angeln. Und so sieht die Abhilfe aus: Unter dem Schwimmer bringen Sie einen zweiten Stopperknoten an. Dabei beherzigen Sie bitte, dass der Abstand vom Blei größer als die Vorfachlänge ist. Wenn Sie das so ausführen, war es ihre letzte Verhedderung des Vorfachs beim Wurf, und das auf billigster Art und Weise. © B.S.
Tipp 9 von Bernward Schwedhelm Duderstadt (16.11.2003)
Retten von Pilker, Blinker, Wobbler !
Sicherlich ging es ihnen bereits einmal ähnlich. Ein teurer Pilker, Blinker oder Wobbler hängt unerreichbar weit draußen in der Tiefe und lässt sich trotz aller Kunst nicht mehr lösen. Oftmals ist die gesamte Montage und zusätzlich die eventl. teure geflochtene Schnur verloren. Ein schmerzlicher Verlust steht bevor. Hier die Lösung des Problems. Schlaufen Sie in den Springring in dem sich der Drilling befindet einfach einen Karabinerwirbel dazwischen.
In den Karabiner hängen Sie nun den Drilling ein. Den Karabinerwirbel wählen Sie bitte so groß, dass er mit ihrer verwendeten Schnur sich aufziehen lässt. Das war´s ! Bei einem Hänger ziehen Sie den Wirbel auf - alles, außer dem Drilling ist gerettet. Neuer Wirbel und Drilling dran und weiter geht´s.
Tipp 10 (04.10.2009)
Was und der Mond verrät !
Trotz der hohen Aktivität in den Voll-Neumondphasen lassen sich Fische auch sonst überlisten. Für Vertikalangler z.B. kann es sogar von Vorteil sein, wenn die Fische weniger aktiv sind. Der Fisch steht ruhiger auf der Stelle und ein konstant ruhig auf der Stelle angebotener Köder ist dann besonders erfolgreich.
Zander beißen besonders in der Phase des abnehmenden Mondes, also wenige Tage vor dem Neumond, und äußerst gut bei Neumond. In der Vollmomdphase kann es ebenfalls zu sehr guten Fängen kommen.
In ungünstigen Mondphasen ist es wichtig, dass der Köder sehr langsam präsentiert wird. Oftmals könnten kleinere Happen wirkungsvoller sein. Die Fressphasen sind erheblich kürzer, somit sollte sich der Angler auf die besonders aktiven Momente des Tages konzentrieren, in der Regel sind das die Morgen- und die Abenddämmerung.
Passen zur günstigen Mondphase auch die anderen Einfkussfaktoren wie Luftdruck, Wasserstand und Temperatur, bestehen beste Aussichten auf die "Magischen Momente" von den Angler immer träumen. Sie können lange Fressphasen erwarten.
Hechte lieben Vollmond ! Überduchschnittlich viele besonders große Hechtfänge kann man während der Vollmondphase machen. Aber auch in der Neumondphase gibt es tolle Momente. Stabiler Luftdruck in Verbindung mit Vollmond ist perkt für den Fang kapitalster Hechte.
Tipp 11 (04.10.2009)
So stechen sie sicher in See
Bestehen sie auf eine vernünftige Bootseinweisung. Eine vernünftige Bootsanweisung dauert mindestens eine Stunde. Wenn zehn Leute anreisen müssen sie unter Umständen zehn Stunden warten. Es kann sein, dass sie dann an ihrem Anreisetag nicht fischen können. Bestehen sie trotzdem darauf !
- An Bord gehören auch Rettungsmittel. Die wichtigsten sind Rettungswesten der 275-Newton-Klasse, weil die auch bei Ohnmacht den Kopf über Wasser halten. Außerdem brauchen sie einen Anker. Fällt der Motor aus, können sie ankern, und so verhindern, dass sie auf Grund laufen. Weiter sind Mittel (Leuchtpatronen, Farbbeutel) wichtig, um einen Seenotfall anzeigen zu können.
- Zu ihrer Absicherung sollten sie zudem jemanden an Land darüber informieren, bis wann sie beabsichtigen, zurück zu sein.
- Fahren sie nicht allein hinaus aufs Meer und nehmen sie immer entweder ein Handy mit den entsprechenden Kontaktnummern oder ein Funkgerät mit.
- Wenn sie nicht sicher sind, dass sie sich auf dem Meer orientieren können, behalten sie ihre Anlage im Auge. Weiter hinaus fahren sollten sie nur, wenn sie über die Wetterverhältnisse aufgeklärt und mit der Umgebung und ihrem Boot gut vertraut sind.
Sehr geehrter Kunde !
Sollten ihnen die vorgenannten Tricks & Tipps gefallen haben, und ihnen eventuell vorher fremd waren, wäre ich ihnen dankbar, wenn Sie ein paar Worte in unser Gästebuch schreiben würden. Das motiviert uns, ihnen in Zukunft weitere Trick & Tipps zu offerieren. DANKE !!
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